Postleitzahl
Stromverbrauch
NaturEnergie Greenpeace Energy LichtBlick NaturEnergiePlus Grünwelt Energie Entega

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vermeldet Rekordzahlen

31. Juli 2012 9:25
Ökostrom Rekord

© Eisenhans – Fotolia.com

Die Energiewende in Deutschland schreitet nicht nur mit großen Schritten voran, sondern hat im laufenden Jahr 2012 bereits einige Rekordergebnisse hervorgebracht. Zu dieser Erkenntnis kommt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, der aktuell seine Zahlen für das erste Halbjahr 2012 vorgestellt hat und hierbei vor allem im Bereich des regenerativen Stroms beeindruckende Zahlen präsentieren konnte.

Zum ersten Mal konnte in Deutschland die Marke von 25 Prozent bei der regenerativen Gewinnung von elektrischer Energie überschritten werden, von vier in Deutschland produzierten Kilowattstunden Strom entstammte somit eine aus einer ökologischen und nachhaltigen Quelle. Der Gesamtanteil dieses Strompotenzials lag nach Angaben des Verbands bei knapp 68 Millionen Kilowattstunden in den vergangenen sechs Monaten.

Windenergie als wesentliche Treibkraft im Ökostromsegment

Auch wenn medial die Photovoltaik am stärksten präsent ist, verzeichnet der Bundesverband der Energiewirtschaft den größten Anteil der genannten Entwicklung Dank des effizienten Ausbaus von Windenergie. Die Gewinnung von ökologischem Strom aus Biomasse nimmt den zweiten Platz in der aktuellen Veröffentlichung ein, erst hiernach folgen die Solarenergie sowie Strom aus Wasserkraftanlagen. In sämtlichen der genannten Bereiche fand gegenüber dem Vorjahr ein Ausbau der erneuerbaren Energieträger statt, der sich auch in naher Zukunft flächendeckend fortsetzen dürfte. Die Förderpolitik des Staates im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes dürfte in diese Entwicklung erheblich mit einspielen.

Verbrauchswerte in Deutschland nicht einheitlich

Anders als bei der Gewinnung von Energie gab es beim Verbrauch kein einheitliches Bild. Aus energetischer Sicht positiv konnte der Rückgang des Stromverbrauchs in Deutschland verzeichnet werden, allerdings liegt dieser vor allem in den geringeren Produktionsraten von energiereichen Branchen wie der Stahl- oder Papierindustrie in Deutschland begründet. Ein Anstieg des Energievolumens musste beim Gas verzeichnet werden, wobei dies nach Aussagen des Bundesverbandes keinerlei Trendwende darstellt. Berücksichtigt werden muss hierbei vorrangig, dass die Winter- und Frühlingsmonate 2012 ungewöhnlich kalt ausfielen und somit ein übermäßig großer Bedarf am thermischen Energieträger Gas gegeben war.

Veröffentlicht unter: Ökostrom
Schlagwörter: , , , , ,