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Auch wenn die Energiewende hierzulande aus Kostengründen aktuell in der Diskussion steht, ist der Fortschritt in der Umstellung auf regenerative Energiequellen unverkennbar. Gerade im Bereich Ökostrom kann längst nicht mehr von einem Nischenprodukt gesprochen werden, stattdessen wird die ökologische Stromversorgung vielleicht sogar im nächsten Jahr zu einem Standard, der fossile Stromquellen wie die Verbrennung von Braunkohle ablöst.
Dies prognostiziert zumindest das Internationale Wirtschaftsforum Erneuerbare Energien in einem aktuellen Bericht, der bereits in diesem Jahr eine starke Annäherung von Ökostrom von fossilen Stromquellen sieht. Im Jahr 2013 dürfte erstmalig der aus regenerativen Quellen gewonnene Stromanteil die Braunkohle als Stromlieferant Nummer Eins verdrängen.
Generell hervorragende Ausbauquote bei Ökostrom
Wurde vor wenigen Jahren das Ziel der Bundesregierung, bereits im Jahr 2020 einen Ökostromanteil von 35 Prozent zu erzielen, als utopisch hoch eingeschätzt, erscheinen diese Werte nach den Prognosen des IWR durchaus machbar. Im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres wurde der Anteil des Ökostroms an der Gesamtstrommenge bereits auf 25 Prozent datiert, die Tendenz ist steigend. Schätzungsweise 140 Milliarden Kilowattstunden werden dieses Jahr aus Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen hervorgehen und in das deutsche Stromnetz eingespeist, für das nächste Jahr ist mit einer noch größeren Menge durch den stetigen Auswahl der regenerativen Anlagen zu rechnen.
Windparks als ergänzender Stromlieferant im Ausbau
Der Fortschritt im Ausbau sogenannter Offshore-Parks sowie der Aufbau der entsprechenden Infrastrukturen zur Nutzung der Windenergie auf hoher See werde in den nächsten Jahren noch weiter fortschreiten, so dass mit einem Ausbau des ökologischen Stromanteils an der Gesamtstrommenge bis 2020 in jedem Fall zu rechnen ist. Zudem attestiert das Institut eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung, da der Aufbau von neuen Energietrassen und somit die Zerstörung von Landschaften in einem deutlich geringeren Maße als Befürchtung erfolgt. In zahlreichen Fällen kann auf den Neuaufbau von Trassen verzichten werden, hier reicht die Aufrüstung bestehender Stromtrassen aus.




